Nächste CD-Neuerscheinung:
"Conserva me Domine"
Solopsalmen von Benedetto Marcello,
seit 27.3. erhältlich! Details siehe Diskografie

Terry Wey, für Fono Forum einer der Besten seines Faches, ist ständiger Gast der wichtigsten Barock-Festivals und arbeitet regelmäßig mit den bedeutendsten Dirigenten dieses Repertoires zusammen. Im Konzert stehen in der Saison 2016/17 Auftritte beim Bachfest Köthen, mit der Bachakademie Stuttgart, dem Collegium 1704 in Wroclaw, Versailles, Brügge, Antwerpen und Amsterdam, im Konzerthaus Wien, beim Budapest Festival Orchestra, mit dem Kammerorchester Basel in Basel, Fribourg und Hamburg, mit Gli Angeli Genève in Genf und mit dem Folkwang Kammerorchester in Essen auf dem Programm. In der Oper gibt Terry Wey sein Rollendebüt in der Titelpartie von Händels Giulio Cesare in konzertanten Aufführungen der Oper Bonn. Zuvor gastiert er erneut beim Festival ‚Winter in Schwetzingen‘ in der Neuproduktion von Zingarellis Giulietta e Romeo und singt in der Neuproduktion von Händels Semele bei den Händel-Festspielen Karlsruhe. Die Uraufführung von Czernowins Oper Infinite Now bringt ihn an die Opera Vlaanderen Gent/Antwerpen sowie an das Nationaltheater Mannheim und nach Paris. Mit Nico and the Navigators ist er erneut in der Erfolgsproduktion Cantatatanz in Berlin zu sehen. Im Februar 2017 ist seine erste Solo-CD Pace e Guerra mit dem Bach Consort Wien unter Rubén Dubrovsky bei deutsche harmonia mundi erschienen.

 

Terry Wey entstammt einer Schweizer-Amerikanischen Musikerfamilie und erhielt seine Gesangsausbildung als Solist der Wiener Sängerknaben bei Silvija V. Purchar sowie später bei Kurt Equiluz und Christine Schwarz an der Konservatorium Wien Privatuniversität, an welcher er auch Klavier-Konzertfach studierte. Über erste Auftritte mit dem Clemencic Consort fand der junge Preisträger mehrerer Wettbewerbe (u.a. MIGROS-Genossenschaftsbund Zürich, Kärntner-Sparkasse Wörthersee Musikstipendium) rasch Anschluss an die internationale Konzert- und Opernszene. Unter Dirigenten wie William Christie, Thomas Hengelbrock, Marc Minkowski, Konrad Junghänel oder Michael Hofstetter, mit Originalklangorchestern wie The English Concert, Les Arts Florissants, dem Freiburger Barockorchester oder Il Pomo d’Oro war er bei bedeutenden Festivals und Konzertsälen zu Gast, u.a. im Musikverein Wien, im Barbican Centre, in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam, im Lincoln Center New York, in der Benaroya Hall Seattle, der Gulbenkian Foundation Lissabon oder in den Philharmonien Köln und Essen. Arien- und Liederabende führten ihn ans Festspielhaus Baden-Baden und ans KKL Luzern.

 

Auf der Bühne interpretierte der Countertenor so unterschiedliche Rollen wie Oberon (Britten: A Midsummer Night’s Dream), Rinaldo (Händel: Rinaldo), Ruggiero (Vivaldi: Orlando Furioso) oder Angel 1/The Boy (Benjamin: Written on Skin) an Häusern wie dem Teatro Real Madrid, dem Theater an der Wien, der Staatsoper Stuttgart oder dem Théâtre des Champs-Elysées Paris, sowie bei den Händel-Festspielen in Halle, Karlsruhe und Göttingen. Dabei arbeitete er u.a. mit den Regisseuren Nicolas Brieger, Pier Luigi Pizzi, Pierre Audi, Balázs Kovalik und Floris Visser, aber auch mit freien Theatergruppen wie Nico and the Navigators. Bisherige Höhepunkte bildeten u.a. Jommellis „Betulia Liberata“ bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2010 unter Riccardo Muti in der Felsenreitschule Salzburg, die Rolle des Arsamenes in Stefan Herheims gefeierter Inszenierung von Händels Xerxes an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf (2013), sowie sein Debüt unter Nikolaus Harnoncourt in Purcells The Fairy Queen bei der Styriarte 2014. 

 

Daneben führte seine Liebe zur Renaissancemusik zur Gründung des Vokalensembles Cinquecento sowie zu Auftritten mit führenden Ensembles wie dem Huelgas Ensemble, Gesualdo Consort Amsterdam oder Weser-Renaissance. Seine Diskografie umfasst neben zehn CDs von Cinquecento (hyperion) auch Gesamtaufnahmen von Steffanis Niobe (Erato), Albinonis Il Nascimento dell’Aurora (oehms classics), Händels Israel in Egypt (Carus) und Faramondo (Virgin classics), sowie zweimal Bachs H-Moll-Messe unter Marc Minkowski (naïve) und Václav Luks (Accent) und Pergolesis Stabat Mater mit dem Counter-Kollegen Valer Sabadus (oehms classics). 

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DEBUT SOLO ALBUM TO BE RELEASED ON FEB. 17th 2017